Kategorie: Aktuell

Unsere 49 Tage im Bild

Unser letzter Beitrag in diesem Blog. Wir schließen ihn mit einer Fotoserie über unsere 49 Tage quer durch Deutschland. Vielen Dank für Euer Interesse an unseren Berichten, das sich auch in 70 Kommentaren/Feedbacks und mehr als 6.800 Seitenaufrufen ausdrückt. Das rege Interesse hat uns sehr gefreut, und auch ein wenig überrascht. Hat noch jemand Fragen? Sonst Tschüss bis zum nächsten Abenteuer 😁😁.

Tag 1: Freitag, 05. Juni 2020 – Neukölln – Stahnsdorf (Brandenburg)

Wir gehen los

Tag 2: Samstag, 06. Juni 2020 – Stahnsdorf – Michendorf

Am Teltow-Kanal

Tag 3: Sonntag, 07. Juni 2020 – Michendorf – Trebbin

Preußens Streusand-Dose

Tag 4: Montag, 08. Juni 2020 – Trebbin – Luckenwalde

Über die Nieplitz in den Naturpark Nuthe-Nieplitz

Tag 5: Dienstag, 09. Juni 2020 – Luckenwalde – Jüterbog

Auf dem Weg nach Jüterbog

Tag 6: Mittwoch, 10. Juni 2020 – Jüterbog – Jüterbog

Kirche im Kloster Zinna

Tag 7: Donnerstag, 11. Juni 2020 – Jüterbog – Lutherstadt Wittenberg –

Auf dem Weg nach Wittenberg

Tag 8: Freitag, 12. Juni 2020 – Lutherstadt Wittenberg – Lutherstadt Wittenberg

Marktplatz in Wittenberg

Tag 9: Samstag, 13. Juni 2020 – Lutherstadt Wittenberg – Coswig (Anhalt)

Elbe hinter Wittenberg

Tag 10: Sonntag, 14. Juni 2020 – Coswig (Anhalt) – Dessau-Roßlau

Das neugotische ‚Rauhe Wallwachhaus‘ ist eines der vielen zum Schutz der Dämme errichteten Gebäude in ‚Gartenreich Dessau-Görlitz‘

Tag 11: Montag, 15. Juni 2020 – Dessau-Roßlau – Köthen (Anhalt)

Sachsen-Anhalt ist das Mohnblumenland – jedefalls haben wir den Einduck.

Tag 12: Dienstag, 16. Juni 2020 – Köthen (Anhalt) – Köthen (Anhalt)

Im Garten bei der ‚Herrin der Engelstrompeten‘ in Köthen

Tag 13: Mittwoch, 17. Juni 2020 – Köthen (Anhalt) – Löbejün

Ein wunderbarer Weg zwischen Feld und Blühstreifen

Tag 14: Donnerstag, 18. Juni 2020 Löbejün – Höhnstedt

Auf dem Lutherweg unterwegs nach Höhnstedt

Tag 15: Freitag, 19. Juni 2020 – Höhnstedt – Wimmelburg

Wingert bei Höhnstedt- Die Menschen dort sind stolz auf ihre Weine

Tag 16: Sammstag, 20. Juni 2020 – Wimmelburg – Sangerhausen

Rast bei Blankenheim mit Blick auf Klosterode

Tag 17: Sonntag, 21. Juni 2020 – Sangerhausen – Kelbra (Kyffhäuser)

Entlang des Kyffhäuser nach Kelbra (Kyffhäuser)

Tag 18: Montag, 22. Juni 2020 – Kelbra (Kyffhäuser) – Kelbra (Kyffhäuser)

DIE Enttäuschung unserer Wanderung. Der sogenannte ‚Stausee‘ Kelbra

Tag 19: Dienstag, 23. Juni 2020 – Kelbra (Kyffhäuser) – Sundhausen (Thüringen)

Der ‚Stausee‘ liegt hinter uns. Bei der Solquelle von Auleben

Tag 20: Mittwoch, 24. Juni 2020 – Sundhausen (Thüringen) – Bleicherode

Am Schnützelputz Häusel über die Wipper

Tag 21: Donnerstag, 25. Juni 2020 – Bleicherode – Niederorschel

Sehr früh los in Bleicherode. Auf dem Weg nach Niederorschel.

Tag 22: Freitag, 26. Juni 2020 – Niederorschel – Küllstedt

Auf dem Wald-Erdbeerchenweg nach Küllstedt

Tag 23: Samstag, 27. Juni 2020 – Küllstedt – Diedorf (Reichsfeld)

Das Unwetter rückt bedrohlich nahe

Tag 24: Sonntag, 28. Juni 2020 – Diedorf – Diedorf

Bildstock von 1716 in Diedorf

Tag 25: Montag, 29. Juni 2020 – Diedorf – Eschwege

Unser nächstes Ziel ist Eschwege

Tag 26: Dienstag, 30. Juni 2020 – Eschwege – Datterode

Datterode ist nahe

Tag 27: Mittwoch, 01. Juli 2020 – Datterode – Rotenburg an der Fulda

Rotenburg an der Fulda

Tag 28: Donnerstag, 02. Juli 2020 – Rotenburg an der Fulda – Bad Hersfeld

Aufbruch in Rotenburg um 5.30 Uhr

Tag 29: Freitag, 03. Juli 2020 – Bad Hersfeld – Bad Hersfeld

Keine Verzerrung! Das Haus ist so schief…

Tag 30: Samstag, 04. Juli 2020 – Bad Hersfeld – Bad Hersfeld

Im Garten des Gästehaus Otto auf Hof Wehneberg bei Bad Hersfeld

Tag 31: Sonntag, 05. Juli 2020 – Bad Hersfeld – Oberaula

Am Rande des Knüllwald

Tag 32: Montag, 06. Juli 2020 – Oberaula – Alsfeld

Unterwegs nach Oberaula. Es wurde eine harte Etappe ….

Tag 33: Dienstag, 07. Juli 2020 – Alsfeld – Wetzlar

Übernachtung in der Jugendherberge Wetzlar

Tag 34: Mittwoch, 08. Juli 2020 – Wetzlar – Leun

An der Lahn entlang nach Leun

Tag 35: Donnerstag, 09. Juli 2020 – Leun – Villmar

Weilburger Schloss

Tag 36: Freitag, 10. Juli 2020 – Villmar – Villmar

Der Unica-Bruch in Villmar. Ein Naturdenkmal.

Tag 37: Samstag, 11. Juli 2020 – Villmar – Limburg(Lindenholzhausen)

Auf dem Weg von Villmar nach Limburg

Tag 38: Sonntag, 12. Juli 2020 – Limburg(Lindenholzhausen) – Diez

Unterwegs von Limburg nach Diez (?). Wir wissen es nicht mehr genau ….

Tag 39: Montag, 13. Juli 2020 – Diez – Laurenburg

An der Lahn entlang von Diez nach Laurenburg

Tag 40: Dienstag, 14. Juli 2020- Laurenburg – Dausenau

Blick vom Lahnwanderweg auf Obernhof

Tag 41: Mittwoch, 15. Juli 2020 – Dausenau – Dausenau

Dausenau an der Lahn. Ein hübsches Städtchen mit Atmosphäre.

Tag 42: Donnerstag, 16. Juli 2020 – Dausenau – Lahnstein (Waldhaus)

Blick von der Lahnhöhe auf Friederichssegen, wo an der Brücke der Aufstieg begann

Tag 43: Freitag, 17. Juli 2020 – Lahnstein (Waldhaus) – Koblenz – Spay

Feste Ehrenbreitstein in Koblenz

Tag 44: Samstag, 18. Juli 2020 – Spay – Pfaffenheck

Doppelbett im Freien

Tag 45: Sonntag, 19. Juli 2020 – Pfaffenheck – Münstermaifeld

Burg Thurant bei Alken (Mosel)

Tag 46: Montag, 20. Juli 2020 – Münstermaifeld – Roes

Pyrmonter Mühle mit Burg Pyrmont und Elz-Wasserfall vor Roes

Tag 47: Dienstag, 21. Juli 2020 – Roes – Landkern

Fast geschafft

Tag 48: Mittwoch, 22. Juli 2020 – Landkern – Ulmen

Der 7 Meter hohe Endertfall „Die Rausch“

Tag 49: Donnerstag, 23. Juli 2020- Ulmen – Pulvermaar

Wir sind da 👍👍👍

Unsere Nachschreibe ist Eure Nachlese – Teil 3 für die Lieben Autofahrer

[Moni]

Wisst lhr noch was Fußgänger sind?
Das sind die, die beim Aufprall mit euren Karossen immer den Kürzeren ziehen. Könnt ihr euch überhaupt noch beim Fahren in diese einfühlen?
Ich glaube das schaffen nur wenige von euch.
Unsere Erfahrung, die wir gern vermisst hätten:
Auch wir Wanderer müssen leider manchmal ein Stück Straße entlang gehen und wir haben dabei jedesmal Todesängste ausgestanden, so rast ihr daher! Dicht an uns vorbei, jede Geschwindigkeitsbegrenzung missachtend, auf Straßen, die sogar für Autos eigentlich gesperrt sind!
Wiederholt mussten wir lebensgefährliche Überholmanöver beobachten, bei denen alle (wir auch) richtig Schwein hatten.
Denkt ihr mal an spielende Kinder? Denkt ihr überhaupt was beim exzessiven Durchtreten des Gaspedals? Wir sind in ein paar Situationen geraten, da hätte wirklich nicht viel gefehlt und es hätte Tote gegeben.
Wir waren jedesmahl froh, wenn wir eure Rennstrecken wieder verlassen konnten und wundern uns bis heute, daß irgendein Mensch etwas gegen eine deutschlandweite Geschwindigkeitsbegrenzung haben kann.
Aber wir wissen auch: die Waffe der Amerikaner ist das Auto der Deutschen. Unantastbar.

Unseren herzlichen Dank gilt daher all jenen, die bei unsrem Anblick runter vom Gas gingen, vlt. sogar noch einen Bogen um uns fuhren, wenn die Situation es gestattete.
Ihr lasst uns im Glauben an Rücksicht und Klugheit nicht verzweifeln!

Unsere Nachschreibe ist Eure Nachlese – Teil 2

Die Rucksäcke sind ausgepackt, alles durchgewaschen und sortiert. Zeit für eine Bestandsaufnahme. Moni hat zusammengestellt, was wir an Schwund zu verzeichnen haben.

Schwund (verbummeltes)

2 Sonnenbrillen (Herren u. Damenmodell)

1 Paar Strümpfe

1 schönes Döschen mit Süßstoff

1 Fläschchen Parfüm 😫

1 neuer Drehbleistift

1 schnell trocknendes Handtuch

1 Pinzette

Ausserdem:
1 Paar Wanderschuhe und 2 Paar Wandersocken durchgelaufen.

Ein Bericht wird noch folgen. Wie suchen gerade zu jedem der 49 Tage, die wir unterwegs waren, ein besonders charakteristisches Foto heraus und werden alle in einem letzten Bericht zusammenstellen. Bis dann. Moni & Herbert

Unsere Nachschreibe ist Eure Nachlese – Teil 1

Wie immer nach einem so langgezogenen Event, gibt es einiges nachzutragen, was in den täglichen Berichten keinen Platz hatte oder wir aus Gründen der Faulheit einfach geschlabbert haben.

Hier eine Liste der Unterkünfte, die uns besonders gefallen haben.

Wir haben auf unsrer Tour in 35 Unterkünften genächtigt. Nach 5 Wandertagen gabs immer einen Ruhetag, also 2 Übernachtungen am gleichen Ort.
Schon bei der Buchung hab ich darauf geachtet, dass wir vorwiegend Zimmer, Ferienwohnungen und Pensionen ansteuern konnten.
Große Hotels sind nicht so unser Ding (und auch nicht das unsres Geldbeutels).
Gute Entscheidung, denn so unterschiedlich die durchwanderten Orte waren, so individuell zeigten sich uns die diversen Herbergen.
Hier nun eine ganz persönliche Liste (von uns beiden) der „best of“ Unterkünfte.
Reihenfolge nach Wanderweg:

  1. Stahnsdorf: Haus Geranienhof
  2. Jüterbog: Alte Stadtmühle Kloster Zinna
  3. Dessau: Das Schlafgut
  4. Köthen: Zum Rüdesheimer
  5. Wettin Löbejun: Ferienhof Merbitzer Berg (gefiel nur Moni)
  6. Bleicherode: Alte Kanzlei
  7. Eschwege: Fewo Renke/ Nikolaiplatz
  8. Bad Hersfeld: Gästehaus Otto Hof Wehneberg
  9. Alsfeld: Ferienhaus zum Amthof
  10. Villmar: Gästezimmer Am Kuhgraben
  11. Lahnstein:Waldhaus Lahnstein
  12. Spay: Hotel zur Schottel
  13. Roes: Zum Dorfkrug
  14. Ulmen: Fewo bei Fam. Englert

Moni’s Favoriten:

  1. Jüterbog: Alte Stadtmühle Kloster Zinna
  2. Bad Hersfeld: Gästehaus Otto Hof Wehneberg
  3. Roes: Zum Dorfkrug

Herbert’s Favoriten

  1. Jüterbog: Alte Stadtmühle Kloster Zinna
  2. Dessau: Das Schlafgut
  3. Lahnstein: Waldhaus Lahnstein

Damit steht der „Sieger“ fest: Jüterbog: Alte Stadtmühle Kloster Zinna

Die Unterkunft in ‚Kloster Zinna‘

Klosterstraße in Zinna

Aufgrund der außerordentlichen Originalität möchten wir noch Luigi und sein Hotel zur Schottel hervorheben:
„Probieren zu Glauben!“

Luigi’s ‚Anti Corona Drink‘

Unser „outdoor“-Schlafplatz bei Pfaffenheck- topt aber natürlich alles!😉

Doppelbett im Freien

Tag 49: Finale – Über den Demerather Drees zum Feriendorf Pulvermaar

Ein wenig Wehmut schwingt mit in der Freude darüber, es geschafft zu haben und nach 7 Wochen und rund 780 km im Feriendorf Pulvermaar angekommen zu sein – zumindest körperlich.

Als wir am 5. Juni in Berlin-Neukölln starteten, waren Moni und ich zwar sehr zuversichtlich, es zu schaffen, aber wirklich sicher sein, ist etwas anderes. Zwar wich die Zuversicht von Etappe zu Etappe der Gewissheit, aber wirklich sicher – wenn nichts gravierendes passierte – waren wir erst nach zwei Dritteln der Strecke. Von Tag zu Tag tauchten wir mehr in ein Gefühl des Lostgelöst-Seins ein. „Der Weg ist das Ziel“ haben wir dann bis zu den letzten zwei, drei Tagen gelebt. Erst mit Erreichen des Maifeldes rückte das konkrete Ziel – das Pulvermaar – wieder in den Vordergrund. Nun sind wir hier….

ps. Am Demerather Drees kamen wir nicht vorbei, einer der geplanten Wege war unbegehbar. Und: Moni verrät weiter unten, was wir euch nicht erzählten.

Morgencafe und Sonnenbad kombiniert. Im Garten der Pension Weiherblick in Ulmen


Vulkaneifel bei Ulmen

Vulkaneifel bei Meiserich

Meiserich

Ein wunderbarer Wg von Ulmen in Richtung Demerather Mühle

Die Demerather Mühle

Demerather Mühle

St. Antonius Ellscheid

Wir sind da 👍👍👍

Das Pulvermaar

Moni verrät hier, was wir euch nicht erzählten

Wie ihr wisst sind wir ja nicht mehr die Jüngsten. 🙄
Das haben wir vor allem in den ersten 1-2 Wochen gespürt. Die „Auas“ belästigten uns doch auf ungute Weise und an den unmöglichsten Stellen.
Wir haben uns dann auf „Soli-Auas“ eingestellt: wenn Herbert das rechte Knie weh tat, hab ich mich mit Schmerzen im linken Knie dazu gesellt, wenn mir der Rücken weh tat, nervte dann zumindest Herberts Schulter. Geteiltes Leid…
Und der Rucksack!!!
Er war die ersten Tage vor allem morgens immer zu schwer und es dauerte und dauerte bis er endlich quasi angewachsen war und nur noch bei den jeweils letzten 3-5 km nervte.
Diese letzten km. wuchsen sich allerdings täglich zu unsrem ganz persönliches Golgatha aus. Es ging fieserweise grundsätzlich nochmal bergauf- inclusive der Treppen zur Unterkunft.
Aber dennoch hat sich Bolle..
Zwischendrin haben wir auch die eine oder andere gute Tat vollbracht, aber darüber schweigen wir verschwiegen.
Und jetzt ist es gut zu wissen, dass wir auch 1000km gehen könnten, wenn wir müssten-GsD müssen wir aber nicht.

Tag 48: Durchs Enderttal nach Ulmen.

Das Kloster Maria Martental kannte ich (H.) nicht. Es liegt etwas abseits unserer eigentlich geplanten Route von Landkern durchs Enderttal nach Ulmen. Also haben wir den Startpunkt heute kurzerhand ans Kloster verlegt und sind von dort die 13 km bis Ulmen gegangen.

Die Wanderung geht dem Ende zu. Noch eine Etappe. Also der Zeitpunkt, einige wichtige Fragen zu klären bzw. Tipps an den Mann/die Frau zu bringen. Moni beginnt heute damit, und zwar zu einem wichitgen Thema: Die Ernährung.

Die Wallfahrtskirche Maria Martental

Die Wallfahrtskirche Maria Martental hoch über dem Tal der Endert

Der 7 Meter hohe Endertfall „Die Rausch“

Der 7 Meter hohe Endertfall „Die Rausch“

Der 7 Meter hohe Endertfall „Die Rausch“

Im Tal der Endert

Teepause….

…. mit Lagerfeuer 😉

Auffaltungen in einer Schieferwand

Weiches Wasser spülte den Stein… aus

Antoniuskreuz nahe Ulmen

Kapelle mit Antoniuskreuz

Ulmen

Badefreuden im Ulmener Maar

Frage einer vorbeigehenden Passantin an uns „Seid ihr obdachlos?“

Wichtige Nahrungsmittel. Lest Monis Ernährungstipps

Monis Ernährungstipps zur Deutschland-Querung.
Immer wieder wurden wir gefragt, wie unser Speiseplan auf der Tour aussah. Welche Grundnahrungsmittel und auch welche Nahrungsergänzungsprodukte wir erfahrungsgemäß empfehlen können. Hier nun die Liste der unabdingbaren Speisen- der Wichtigkeit nach geordnet.
1.) Schwarzer Tee, Kondensmilch, Süßstoff. Achtung: Extrem hoher Verbrauch, daher rechtzeitig für Nachschub sorgen!

2.) Lindor Kugeln, die roten.
Ein Muss: immer zwei Tüten kaufen- gehn weg, wie nix.

3.) Falls Rossmann zur Verfügung steht: Molkeriegel Erdbeer/Joghurt Geschmack. Sind sehr günstig im Einkauf und schmecken nachts am besten.

3.) Pickups – die 4er Packung, mit Tee quasi das Herrengedeck.

4.) Cantuccini von Rewe- die Mandeln dadrin geben den richtigen Energieschub.

4) Salzbutter. Hat mit Baguette, Vollkornbrot oder Knäcke eine extrem kurze Haltbarbarkeit- im Gepäck.

5.) Hefeflocken- mann/ frau liebt oder hasst sie.

6.) Wasser hektoliterweise (schon allein für die Teepausen),
Cola, ab und an Red Bull und natürlich die kleinen, fertigen Latte Macchiato ausm Kühlregal. (Ersatz für mangelnde Tee-koch- Gelegenheiten)

7.) Magnum Mandel oder Classic

8.) Hanutas, aber nur das Original

Ab und an sind wir auch essen gegangen- Pizza, Nudeln selbstverständlich- und einmal, wie schon erwähnt, aus der Not geboren ein paar Wiener erstanden am Hackmobil.

Ihr seht, es kommt doch hauptsächlich auf den Energiezuwachs durch Freude an den Dingen, die man gerne verzehrt, an. Nehmt euch also ein Beispiel an uns- und haut rein!

Tag 46: Über das Maifeld

Der Titel ist – wie Ihr merkt – doppeldeutig 😉.

Das Maifeld – über das wir heute (der Vulkaneifel entgegen) eine Weile wanderten – ist ein hügelige Hochebene und wird durch die Flüsse Mosel (Südosten) und Elz (Südwesten) vergleichsweise scharf begrenzt, während die Nette im Nordwesten nur eine ungefähre Grenze bildet.

Das Maifeld wird fast ausschließlich für den großflächigen Getreideanbau genutzt. Nur wenige große Höfe, die oft zwischen den welligen Feldern versteckt sind, bewirtschaften diese Region.

Ungeklärt ist bis heute, woher genau die Bezeichnung ‚Maifeld‘ stammt. Es ist denkbar, dass die Bezeichnung aus dem keltischen „meginos“ oder „magos“ abgeleitet ist, was so viel wie eben oder flach bedeutet und somit auf die umgebende Landschaft bezogen werden kann.

Gelandet sind wir nach kurzen 11 km aber mit mehr als 300 Höhenmetern schließlich in der Nähe der Pyrmonter Burg in Roes.

Passt kaum aufs Foto: Die Stiftskirche St. Martin und St. Severus ist die Kirche des ehemaligen Stiftes St. Martin und St. Severus in Münstermaifeld.

Auf dem Maifeld

Auf dem Maifeld

Auf dem Maifeld

Die Burg Pyrmont

Die Pyrmonter Mühle mit dem Elzbach-Wasserfall und der Burg im Hintergrund

Im Garten unserer Pension in Roes

Tag 45: Von Hatzenport auf das Maifeld

Nach der ersten Übernachtung im Freien (lest unten, was Moni dazu schreibt) ging es über 17 km und 430 Höhenmeter auf das Maifeld. Also endlich in die Nähe der Vulkaneifel.

Stationen waren nach Pfaffenheck erst Alken, die Moselquerung bei Löf und an der Mosel entlang nach Hatzenport. Dann der Aufstieg auf das Maifeld durch das „Schrumpftal“ nach Metternich und weiter nach Münstermaifeld.

Sehr früh auf dem Weg nach Alken

Burg Thurant in Alken. Ab der Mitte des 13. Jahrhunderts waren die Erzbistümer von Köln und Trier gemeinsame Eigentümer der Anlage und ließen ihren jeweiligen Anteil von Burggrafen verwalten. Jede Hälfte besaß deshalb einen eigenen Bergfried, eigene Wohn- und Wirtschaftsgebäude sowie einen separaten Eingang.

Über diese Wanderwege gingen wir jeweils ein Stückchen

Blick auf Löf. Dort querten wir die Mosel hin zur Eifelseite

Hatzenport, von der Moselbrücke gesehen…

St. Johannes in Hatzenport

Making of St. Johannes

Fährturm in Hatzenport. Mit seinem (nicht mehr existierenden) Gegenüber durch ein Seil verbunden, an dem eine Gierfähre lief

Im „Schrumpftal“. Das Schrumpftal stellt die Verbindung von dem Moselort Hatzenport zu den Münstermaifelder Stadtteilen Metternich und Mörz im Eifeler Maifeld dar. Im Tal stehen 8 Mühlen.

Die Lohmühle am Ende des Schrumpftals bei Metternich

Auf dem Maifeld. Bis heute ist ungeklärt, wo der Name „Maifeld“ herkommt.

Wasserturm in Münstermaifeld

In Münstermaifeld.

Nachtrag zu Tag 44: Moni über unsere erste Nacht im Freien

Doppelbett im Freien

Die erste Nacht im Freien-
seit 30? Jahren
Ob es Zufall oder Absicht war, dass die Hütte geöffnet hatte- wer weiss? Wir waren auf jeden Fall sehr angetan, von der Möglichkeit bei Regen unterzukommen. Was aber nicht nötig war- es blieb trocken.
Die große Wiese um die beiden Hütten (Gemeinde-Grillhütte und Toilettenhäuschen) sollte unser Bett für die Nacht werden. Endlich kamen Plane, Isomatten und Schlafsäcke zum vollen Einsatz.
Abendbrot in der Hütte, Tee auf der Terrasse und dann kann das Abenteuer draußen losgehn.
Es ist noch nicht ganz dunkel, als wir uns hinlegen. Herbert meint noch wir würden wahrscheinlich „barbarisch frieren“ (wir haben beide unsre Klamotten vom Tag angelassen und Fleecejacken drüber gezogen), dann schnarcht er auch schon.
Ich aber liege mehr oder eher weniger bequem, dafür aber umso wacher auf meiner Luftmatratze und schau in den Himmel. Letzte Barockwolken in weiß, hellblau und rosa verziehen sich langsam in die zunehmende Dunkelheit. Kaum Wind, also wenig Geräusche. Ein Zilpzalp nervt mit seinem unmelodischen „huit huit“, ein Schwarm Krähen kehrt heim zum „Stammbaum“ und veranstaltet ein höllisches Begrüßungs-Spektakel. Ein Schuss fällt, ein Hund kläfft- weit weg. Dann Ruhe.
Fast fallen mir doch die Augen zu, als 3 kleine Fledermäuse direkt über uns ihr Flatterspiel zwischen den Bäumen starten. Ich bin sicher, dass eine der drei uns wahrgenommen hat, denn sie treibt ihre Flugkünste immer näher über uns hin- bis auf ca. 1m kommt sie heran, um gleich wieder hoch oben die beiden andern Flugkünstler/innen zu treffen und das Spiel von neuem zu spielen. Ich mach Herbert wach und wir schauen beide zu, bis es stockdunkel wird (Neumond) und wirklich nix mehr zu erkennen ist.
Dann fallen auch mir die Augen zu. Werde irgendwann von einem zweiten Schuss wach- Herbert auch- und er steht dann tatsächlich einfach auf uns n Tee zu kochen. Um halb 5 morgens!!! (dafür liebe ich ihn)
Ein neuer Tag wird begrüßt, die Knochen tun weh, habe nicht das Gefühl viel geschlafen zu haben, aber ich möchte diese Nacht trotzdem auf keinen Fall missen.

Tag 44: An die Mosel und später ab in die Eifel!

Heute sollte ich eigentlich die Tage 44 und 45 zusammenfassen, wir wagen uns an eine Doppeletappe mit Übernachtung im Freien bzw. in einer Hütte und haben die Etappen so geplant, dass wir am 2. Tag das Ziel erreichen (irgendwo bei Münstermaifeld).

Aber wie es der Ablauf will, sind wir heute in Pfaffenheck in der örtlichen Grillhütte gelandet, wo es noch Netz gibt und ich noch posten kann. Das nach rund 15 km mit 640 Höhenmetern.

Römerplatz in Boppard

Wir wunderten uns schon, warum auf dem von uns geplanten Weg so viel los war. Hier seht Ihr, warum.

Am Einstieg zum Kronprinzenweg in Boppard gesehen.

Es handelt sich um Epona – eine keltisch-römische Pferdegöttin. Das ist eine vergrößerte Figur. Das Original wurde am Standort gefunden.

Blick vom Kronprinzenweg ins Mühlbachtal

Der Mühlbach

Kurz vor Pfaffenheck, nach 600 m Aufstieg treffen wir auf den Hunsrück-Saar-Pfad

Es gibt doch einen Gott: In Pfaffenheck sehen wir den Imbiss „Der Hunsrücker“ Cola und Pommes sind fällig.

Doppelbett im Freien

Hier schlafen wir heute. Dann bis morgen…

Tag 43: Über Confluentes zur Schottel

Heute waren es statt der geplanten 15 km dann doch 23 km auf der Strecke über Confluentes zur Schottel. Wieder so ein ungewöhnlicher Beitragstitel. „Über Confluentes“ ist ja noch verständlich. Es geht über Koblenz weiter ud dort über den Rhein. Castellum apud Confluentes (deutsch „Kastell bei den Zusammenfließenden“) ist der lateinische Name für die römische Ansiedlung am Zusammenfluss von Mosel und Rhein, aus der sich Koblenz entwickelte.

Aber „zur Schottel“? In Spay wohnen wir im „Hotel zur Schottel“ in der Nähe der Schottel-Werft. Hä? Schottel? Woher kommen diese merkwürdigen Namen? Wiki klärt uns auf: Schottel kommt von Schotter und bei Spay lag früher ein von Felsen durchsetzter langgezogener Kiesrücken. Eine bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts gefährliche Untiefe des Rheins.

Bei eher trübem Wetter ging es los.

In einem dieser Häuser verbrachten wir die Nacht

Blick in die St. Josefs-Kapelle vor Lahneck

Die Burg Lahneck an der Mündung der Lahn in den Rhein

Das in den 1980gern sehr umstrittene wieder errichte Denmkmal von Wilhelm eins am Deutschen Eck

Wer genau hinsieht, erkennt es: Das Deutsche Eck

Herz-Jesu-Kirche in Koblenz

Florins-Kirche

Rheinpanorama mit kaum erkennbarer Marksburg

Rhens

Blick aus dem Hotelfenster – Der Rhein in Spay

Übrigens habe ich mir in Koblenz einen neuen Rucksack besorgt…